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TEST: Warg Sirius 400 L – leichter und kompakter Schlafsack, in dem Sie nicht einmal Ihr eigenes Handy verlieren

Den Schlafsack Warg Sirius 400 L habe ich auf eine viertägige Tour in die Dolomiten mitgenommen. Mich interessierte vor allem, ob er zusammen mit Zelt und Isomatte bequem in den Rucksack passt und ob ich abends in den Bergen trotzdem nicht frieren muss, wenn die Temperaturen sinken.

Getestet von Zuzana Laštovková während einer viertägigen Reise in die Dolomiten. Mehr über die Testerin erfahren Sie hier.

Schnelle Bewertung

Warg Sirius 400 L hat mich mit seiner Kombination aus geringem Gewicht, kompakter Größe und Komfort angenehm überrascht. Auf meiner viertägigen Reise in die Dolomiten passte er problemlos zusammen mit der übrigen Ausrüstung in meinen 38-Liter-Rucksack, und beim Tragen habe ich sein Gewicht kaum gespürt.

Am meisten hatte ich Angst vor der Kälte, aber bei Nachttemperaturen um die 15 °C war mir im Gegenteil teilweise sogar zu warm. Für mich ist es ein gelungener Schlafsack, vor allem für kühlere Nächte, wenn Sie Platz und Gewicht sparen möchten, aber nicht auf Komfort verzichten wollen.

Produktreihe WARG Sirius

Bewertung

Vorteile

  • geringes Gewicht, ideal führ mehrtägige Touren
  • sehr kompaktes Packmaß
  • angenehmes Material
  • ausreichend Platz und Komfort beim Schlafen
  • Reißverschluss klemmte nicht
  • Schutz des Reißverschlusses vor Kälteeintritt
  • Doppelreißverschluss zur Belüftung im Fußbereich
  • gut verstellbarer Bereich um den Kopf
  • praktische Innentasche im Schlafsack
  • einfaches Verstauen in einem Kompressionsbeutel
  • Kompressions- und Aufbewahrungsbeutel im Lieferumfang
  • raschelt bei Bewegung kaum

Nachteile

  • während des Tests konnte ich keine Mängel feststellen
  • für wärmere Sommernächte war er mir persönlich etwas zu warm

Wir der Test ablief

Bei mehrtägigen Touren versuche ich, meinen Rucksack möglichst sinnvoll zu packen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich auf wirklich alle unnötigen Dinge verzichten könnte - ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht ein bisschen Prinzessin bin und auch das eine oder andere einpacke, auf das ich theoretisch verzichten könnte. Umso wichtiger ist mir, dass die Outdoor-Ausrüstung selbst möglichst leicht und kompakt ist.

Den Schlafsack habe ich auf eine viertägige Reise in die Dolomiten mitgenommen, wo wir während des Ausflugs zwei Nächte im Zelt verbracht haben. Eine Nacht direkt in den Bergen und die zweite auf einem Campingplatz auf 1.754 Metern Höhe.

Tagsüber war es zwar richtig heiß, aber nachts lagen die Temperaturen bei etwa 15 °C. Außerdem blieb auch der Regen nicht aus. Das waren gute Bedingungen, um herauszufinden, wie sich der Schlafsack in der Praxis bewährt - besonders, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen ist und sich anschließend erholen möchte, weil am nächsten Tag wieder das Gleiche auf dem Programm steht.

Hauptsache, mir ist nicht kalt

Ich beginne mit dem Wichtigsten - letztendlich war mir nicht kalt. Ganz im Gegenteil. :D

Bei der Serie Warg Sirius lohnt es sich jedoch, vorab zu schauen, welches Modell für Sie das richtige ist. Im Sortiment gibt es mehrere Schlafsäcke und Quilts mit unterschiedlicher Daunenfüllung und damit auch für unterschiedliche Temperaturbereiche. Es reicht also nicht, einfach zu sagen: „ich nehme den Sirius“. Sie sollten sich vorher etwas genauer damit beschäftigen, was Sie unterwegs erwartet, wie tief die Temperaturen fallen können, und entsprechend die passende Variante auswählen.

Ich hatte den Sirius 400 L, für den eine Komforttemperatur von etwa 1 °C angeben wird. Da mir selbst zu Hause oft kalt ist, hatte ich vor der ersten Nacht doch ein wenig Angst, ob mir wirklich warm genug sein würde. Bei unseren etwa 15 °C waren diese Bedenken jedoch völlig unbegründet - in der Nacht war mir stellenweise sogar richtig warm. 

Der Bereich um den Kopf lässt sich gut zuziehen, sodass ich mich bei größerer Kälte richtig gut in den Schlafsack einkuscheln könnte. Zur Sicherheit habe ich es einmal ausprobiert, damit ich für die Zukunft weiß, wie es funktioniert, aber in diesen beiden Nächten habe ich es allerdings definitiv nicht gebraucht.

Produktreihe WARG Sirius

Fotogalerie

Platz zum Schlafen und ein Reißverschluss ohne jeden abendlichen Kampf

Der Schlafsack hat mir hinsichtlich Platz und Länge gut gefallen. Ich hatte ausreichend Bewegungsfreiheit und fühlte mich in keiner Weise eingeschränkt - was für mich als jemand, der sich nachts problemlos in nahezu alle möglichen Positionen dreht, ziemlich wichtig ist. Auch das Material war angenehm und raschelte bei Bewegung kaum.

Der Reißverschluss funktionierte während des gesamten Tests problemlos und klemmte kein einziges Mal. Außerdem ist er so geschützt, dass keine unnötige Kälte eindringen kann. Besonders praktisch fand ich auch den Zweiwege-Reißverschluss - wenn mir nachts zu warm wurde, konnte ich den unteren Teil öffnen und meine Beine lüften, ohne den gesamten Schlafsack öffnen zu müssen.

Praktisch ist auch die kleine Innentasche für das Handy oder andere Kleinigkeiten. Wenn man nachts aufwacht, muss man nichts im Zelt oder irgendwo am Boden des Schlafsacks suchen. Man muss nur wissen, wo man hingreifen muss.

Klein im Rucksack, bequem im Zelt

Das Packmaß war für mich eine der wichtigsten Fragen des gesamten Tests. Der Warg Sirius 400 L wiegt 890 Gramm und hat im gepackten Zustand ein Packmaß von etwa 30 x 17 cm. Damit passte er problemlos zusammen mit der übrigen Ausrüstung in meinen 38-Liter-Rucksack. Ich musste deshalb weder einen größeren Rucksack nehmen noch auf die Hälfte meiner übrigen Sachen verzichten. Dank seines geringen Gewichts spürte ich den Schlafsack beim Tragen zudem kaum. 

Das Verstauen zurück in den Kompressionsbeutel war einfach, und die Spanngurte ließen sich problemlos festziehen. Und das sage ich als jemand, der definitiv kein Talent dafür hat, Dinge wieder genauso platzsparend in ihren Beutel zu stopfen, wie sie ursprünglich darin waren.

Im Lieferumfang sind zusätzlich zwei Beutel enthalten - ein Kompressionsbeutel für unterwegs, wenn Sie möglichst viel Platz sparen möchten, und ein geräumigerer Aufbewahrungsbeutel für zu Hause.

Zusammenhängend

Fazit

Den Warg Sirius 400 L würde ich auf jeden Fall wieder auf eine ähnliche Tour in kältere Berge mitnehmen. Die Kombination aus geringem Gewicht, kompakter Größe und gutem Wärmekomfort hat sich für mich bewährt, auch wenn mir stellenweise etwas zu warm war. Ich war mit dem Schlafsack unterwegs sehr zufrieden und er hat meine Erwartungen erfüllt. Außerdem fand ich die Tasche für das Handy sehr praktisch, da ich es immer lieber griffbereit habe.

Für wirklich warme Sommernächte in Campingplätzen würde ich ihn nicht wählen – bei Temperaturen um die 15 °C war mir darin bereits ziemlich warm. Umso wichtiger ist es, sich vor der Reise die zu erwartenden Bedingungen anzusehen und entsprechend das passende Modell aus der Sirius-Reihe auszuwählen.

Möchten Sie mehr über die Marke Warg erfahren? Dann schauen Sie sich unser Sortiment an.

WARG

Autorin des Tests Zuzana Laštovková

„Ich bin zwar ein echtes Stadtkind, aber wenn ich schon in die Berge aufbreche, möchte ich es mir definitiv nicht zu leicht machen. Aus regelmäßigen mehrtägigen Touren ist bei uns nach einigen Jahren eine Familientradition geworden, und ich kann mir kein Jahr ohne sommerliche und winterliche Herausforderungen in den Bergen gar nicht mehr vorstellen.

Ich fahre nicht nur wegen der schönen Aussichten in die Berge. Am Ende des Tages möchte ich all die Kilometer in meinen Beinen spüren. Und gerade wenn ich alles aus mir herausholen möchte, ist es mir wichtig, Ausrüstung dabeizuhaben, auf die ich mich verlassen kann."

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