Everest Softshield
Softshell-Materialien sind erst seit ein paar Jahren auf dem Markt, aber auch so haben sie bereits deutlich an Popularität gewonnen und sind zu einem Phänomen der letzten Jahre in der Outdoor-Kleidungsbranche geworden. Sie können bis zu einem bestimmten Maß das sog. Zwiebelprinzip des Anziehens (mehrere Schichten) in eine Schicht ersetzen.
Das Ziel von Softshell ist es, Komfort in einem Kleidungsstück für alle Klimaverhältnisse zu bieten, was zusätzliche Gramm an Gepäckgewicht sparen kann.
Everest Softshell bietet perfekte Wasserundurchlässigkeit und Windbeständigkeit und besitzt gleichzeitig die ausgezeichneten Wärmeeigenschaften eines klassischen Vlieses und die Luftdurchlässigkeit von Membranprodukten.
Everest Softshell besteht aus mehreren Schichten, wobei die Außenschicht aus einer dicht gewebten, elastischen Faser mit einer wasserabweisenden Polyurethan-Behandlung besteht. Diese Behandlung erschwert das Eindringen von Wasser (sei es in Form von Regen oder Schnee) in den Stoff.
Die Innenschicht besteht aus einem angenehmen Vlies, das die Wärme speichert und die Feuchtigkeit effektiv nach außen transportiert. So fühlt man sich auch bei widrigen Wetterverhältnissen oder übermäßiger körperlicher Leistung wohl.
Zwischen diesen beiden Schichten befindet sich eine dünne Membrane, die die Ableitung der Körperfeuchtigkeit durch chemische Dampfabsorption sicherstellt. Gleichzeitig ist diese Membrane wasser- und windabweisend und hilft der inneren Vliesschicht, die unter der Jacke entstehende Körperwärme zu speichern.
Wasserdichtheit (Höhe der Wassersäule): 7 000 mm
Wärmewiderstand Rct: 0,04 K•m2/W
Begriffserklärungen:
Wasserdichtheit
Die Wasserdichtheit gibt die Höhe der Wassersäule an, bei der das Gewebe Wassertropfen durchlässt. Nach europäischen Normen ist ein Material wasserfest, wenn es einem Druck von 1 300 mm Wassersäule standhält. Dieser Wert reicht jedoch bei weitem nicht aus (wenn man z.B. auf dem Boden kniet, entsteht ein Druck von etwa 15 000 mm). Daher ist es besser, ein Material mit der höchstmöglichen Wassersäule auszusuchen (gemessen nach ISO 811).
Wärmewiderstand
Der Wärmewiderstand Rct wird in Einheiten K*m2/W gemessen und drückt die Temperaturdifferenz zwischen zwei Materialoberflächen geteilt durch den resultierenden Wärmestrom pro Flächeneinheit in Richtung des Gradienten aus. Das bedeutet, je niedriger dieser Wert ist, desto besser isoliert das Material und die von seinem eigenen Körper erzeugte Wärme strömt nicht nach außen. (Gemessen nach CSN EN 31092)